Pfarreiengemeinschaft
St. Laurentius Hohenthann
mit St. Katharina Schmatzhausen und St. Andreas Andermannsdorf
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Taufe

 

Die Feier der Taufe

Die Taufe ist ein besonderer Moment im Leben eines Kindes und seiner Familie. Mit diesem Sakrament wird das Kind in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen und auf seinem Glaubensweg willkommen geheißen.

Im Sinne des Zweiten Vatikanischen Konzils wird die Taufe in der Regel in der Pfarrkirche des Wohnortes des Kindes gefeiert. So wird sichtbar, dass die Taufe nicht nur ein persönliches Fest der Familie ist, sondern auch die Aufnahme in die Gemeinschaft der Gläubigen vor Ort.

Wichtige Informationen zur Taufe

Die Taufe ist das erste und grundlegende Sakrament der Kirche. Durch sie wird ein Mensch in die Gemeinschaft der Christen aufgenommen und auf seinem Glaubensweg begleitet.

In der Taufe spricht Gott jedem Menschen seine bedingungslose Liebe zu und nimmt ihn als sein geliebtes Kind an. Sie ist der Beginn eines Lebens aus dem Glauben und die Grundlage für den Empfang aller weiteren Sakramente.

Die Taufe ist damit nicht nur ein festlicher Anlass für die Familie, sondern auch ein bedeutender Schritt in die Gemeinschaft der Kirche.

Anmeldung zur Taufe

Die Anmeldung zur Taufe erfolgt über das Pfarramt ihres Hauptwohnsitzes. Wir begleiten Sie gerne bei den weiteren Schritten und stehen für Ihre Fragen zur Verfügung. Dort werden die ersten Schritte besprochen und ein persönliches Gespräch mit dem Pfarrer vereinbart.

Zum Gespräch bringen Sie bitte die Unterlagen mit, die Sie für Ihr Kind vom Standesamt erhalten haben.

Taufen in einer anderen Pfarrei sind grundsätzlich nach Rücksprache mit dem zuständigen Pfarrer möglich. Bedenken Sie dabei, dass die Taufe nicht nur ein Familienfest ist, sondern auch die Aufnahme Ihres Kindes in eine konkrete Pfarrgemeinde bedeutet. Daher empfiehlt es sich, die Taufe in jener Pfarrei zu feiern, in der Ihr Kind später am Gemeindeleben teilhaben und im Glauben aufwachsen soll.

Kath. Pfarramt St. Laurentius, Rottenburger Straße 5, 84098 Hohenthann
Tel. 08784/942222, E-Mail: hohenthann@bistum-regensburg.de

Kath. Pfarramt St. Katharina, Landshuter Straße 39, 84098 Schmatzhausen
Tel. 08781/603, E-Mail: schmatzhausen@bistum-regensburg.de

Warum sollte man ein Kind taufen?

Mit der Taufe stellen Sie Ihr Kind unter den Segen Gottes und schenken ihm einen Platz in der Gemeinschaft der Kirche. In diesem Sakrament sprechen Eltern, Paten, die Pfarrgemeinde und die Kirche gemeinsam ein bewusstes und freudiges „Ja“ zu Ihrem Kind.

Die Taufe ist deshalb nicht nur ein privates Familienfest, sondern eine Feier der ganzen Kirche. In ihr wird sichtbar, dass Gott jeden Menschen bedingungslos liebt und als sein Kind annimmt.

Zugleich entscheiden Sie sich als Eltern, Ihr Kind mit dem christlichen Glauben vertraut zu machen und es auf seinem Glaubensweg zu begleiten. Die Pfarrgemeinde sagt Ihrem Kind dabei ihre Unterstützung zu und nimmt es als Mitglied ihrer Gemeinschaft auf.

So markiert die Taufe den Beginn eines Lebensweges, auf dem Gottes Liebe und die Gemeinschaft der Kirche Ihr Kind begleiten.

In welchem Alter sollte man taufen lassen?

Die Taufe wird meist im ersten Lebensjahr eines Kindes gefeiert. Viele Eltern entscheiden sich dafür, ihr Kind schon früh taufen zu lassen und ihm damit von Anfang an einen Platz in der Gemeinschaft der Kirche zu schenken.

Eine Taufe ist jedoch in jedem Lebensalter möglich. Kinder und Jugendliche können beispielsweise im Rahmen der Erstkommunionvorbereitung getauft werden. Auch Erwachsene können sich für die Taufe entscheiden. In diesem Fall geht der Feier eine bewusste und intensive Vorbereitungszeit voraus.

Für viele Familien ist die Kindertaufe ein Zeichen des Vertrauens: Sie möchten ihr Kind von Beginn an unter Gottes Segen stellen und ihm die Möglichkeit geben, in den Glauben und die Gemeinschaft der Kirche hineinzuwachsen. Wer sich erst später für die Taufe entscheidet, trifft diese Entscheidung persönlich und aus eigener Überzeugung.

Unabhängig vom Alter gilt: Die Taufe ist immer ein Geschenk Gottes und der Beginn eines besonderen Weges im Glauben und in der Gemeinschaft der Kirche.

Kann unser Kind getauft werden, wenn wir selbst nicht katholisch sind?

Grundsätzlich ist eine Taufe auch dann möglich, wenn ein oder beide Elternteile nicht katholisch sind. Wichtig ist jedoch, dass die Bedeutung der Taufe verstanden und mitgetragen wird.

Mit der Taufe beginnt nicht nur eine einmalige Feier, sondern ein Weg des Hineinwachsens in den christlichen Glauben und die Gemeinschaft der Kirche. Eltern versprechen bei der Taufe, ihr Kind nach ihren Möglichkeiten mit dem Glauben vertraut zu machen und es auf diesem Weg zu begleiten.

Deshalb wird im Taufgespräch gemeinsam überlegt, wie das Kind den Glauben kennenlernen und in Kontakt mit der Kirche wachsen kann. Dabei können auch Paten und die Pfarrgemeinde eine wichtige unterstützende Rolle übernehmen.

Entscheidend ist nicht die formale Zugehörigkeit der Eltern zur katholischen Kirche, sondern die Bereitschaft, dem Kind den Zugang zum Glauben zu ermöglichen und die mit der Taufe verbundenen Verpflichtungen ernst zu nehmen. Gerne beraten wir Sie hierzu in einem persönlichen Gespräch.

Was wird vom Paten verlangt?

Der Taufpate begleitet das Kind auf seinem Glaubensweg und unterstützt die Eltern bei der christlichen Erziehung. Er soll dem Kind ein Vorbild im Glauben sein und ihm helfen, einen Zugang zum christlichen Leben und zur Gemeinschaft der Kirche zu finden.

Damit jemand das Amt des Taufpaten übernehmen kann, muss er der römisch-katholischen Kirche angehören, das Sakrament der Firmung empfangen haben und ein Leben führen, das mit dem Glauben der Kirche vereinbar ist.

Die Aufgabe eines Paten beschränkt sich nicht auf die Tauffeier selbst. Vielmehr soll er das Kind über viele Jahre hinweg begleiten, für es da sein und es in wichtigen Lebens- und Glaubensfragen unterstützen.

Was passiert bei der Taufe?

Die Tauffeier macht auf schöne und sinnvolle Weise sichtbar, was Gott dem Täufling schenkt: seine Liebe, seinen Segen und die Aufnahme in die Gemeinschaft der Kirche.

Zu Beginn der Feier äußern Eltern und Paten den Wunsch nach der Taufe ihres Kindes. Als Zeichen der Zugehörigkeit zu Christus wird dem Täufling das Kreuzzeichen auf die Stirn gezeichnet.

Nach dem Einzug in die Kirche folgen Gebete, Lesungen aus der Heiligen Schrift und die gemeinsame Erneuerung des Glaubens. Anschließend werden die Heiligen, insbesondere der Namenspatron des Kindes, um ihre Fürsprache angerufen. Nach dem Segensgebet über das Taufwasser erfolgt die eigentliche Taufe.

Dabei gießt der Priester oder Diakon dreimal Wasser über den Kopf des Kindes und spricht die Worte:

N., ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Nach der Taufe folgen weitere ausdeutende Zeichen: Die Salbung mit dem heiligen Chrisam, das weiße Taufkleid als Zeichen des neuen Lebens in Christus sowie die entzündete Taufkerze, die am Licht der Osterkerze entzündet wird und für das Licht Christi steht.

Mit dem gemeinsamen Vaterunser und dem feierlichen Segen endet die Tauffeier. So beginnt für den Täufling ein neuer Weg im Glauben und in der Gemeinschaft der Kirche.